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Hallo mein Baby!

Ich hasse es Briefe im klassischem Sinne zu schreiben. Allerdings gehen mir gerade Dinge durch den Kopf, die ich anders nicht festhalten kann, ausser sie zu Papier zu bringen. (Schreiberlinge sind so ;-) )

Ich ärgere mich nun schon den ganzen Tag darüber, dass das Halbjährige vergessen wurde. Nicht, weil Du es hast, sondern viel mehr über meine eigene Schusseligkeit.

Und nun überlege ich schon den ganzen Tag, was ich anstellen kann, um diesem Tag (auch wenn er nun schon vorbei ist) irgendwie einer besonderen Aufmerksamkeit zukommen lassen kann.

Nun, was ist bei den Überlegungen rausgekommen?

Von der Idee mich naggisch zu machen und mit drei Honigwaffeln (ich weiß Du liebst sie ;-) ) zum vernaschen zu "bekleiden" über Blumen und all dem anderem öden, blödsinnigen Kram war eigentlich alles dabei und nichts hat mir zugesagt, oder wird von uns eh schon "praktiziert". (Blumen, baden, lecker Fresschen, Kino, etc. pp. - Wie unkreativ doch manche Leute sind, wenn man sie fragt, was man machen könnte ^^) Oh. ... Aber es waren auch interssante Ideen dabei, die aber entweder nicht realisierbar oder einfach nicht passend waren.

Kurz um: Eigentlich ist nichts dabei herausgekommen, ausser einer Erkenntnis.

Himmel noch eines! All diese "besonderen" Dinge, die andere tun, machen wir eigentlich ständig und ohne besonderen Grund. Einfach nur, weil es toll ist solche Sachen mit dem anderen zu machen.

Und weißt Du was?

Eigentlich will ich gar nichts mehr auf die Beine stellen.

Denn wozu auch?

Ich hab Dich und weiß, dass wir, so wie es im Moment ist, eigentlich keine weiter Bestätigung brauchen.

Miluji te!

8.5.07 14:43


Computerwahn

Computerwahn

Wer war es eigentlich, der mir diesen Flo ins Ohr gesetzt hat, dass ich nen neuen PC brauche? Frank war es!!! Ich werde ihn bei Gelegenheit dafür steinigen!!! Jawohl!!!

Seit Tagen nun beschäftige ich mich mit nichts anderem mehr, als mit Computern und deren Eigenschaften. Festplatte, Arbeitsspeicher und ähnliches sind mir ja fast noch ein Begriff ... aber ab da geht es dann los.

Zunächst einmal die Kostenfrage. Wie viel will man für sein neues Stück ausgeben. Ist ja auch nicht wie mal eben ein paar Schuhe kaufen das Ganze (und darin bin ich ja bekanntlich GANZ groß ;-) ) sondern will wohl überlegt und gut durchdacht sein.

Dann noch die Überlegung was man mit dem Rechner überhaupt anstellen will. Ich bin kein Mensch der viel wert auf Bildbearbeitung oder ähnliches legt. Fotos lasse ich mir gern von den Menschen bearbeiten, die wirklich Ahnung davon haben. Die Festplatte muss auch nicht all zu groß sein, denn Filme und Musik werde ich eh nie runterladen. Einziges Problem: WoW muss laufen! Und hier kommt spätestens der Arbeitsspeicher und die Grafikkarte ins Spiel.

GeForce sind 80% der Antworten auf die Frage, welche Grafikkarte ich wählen sollte. Okay, somit ist zumindest ein Hersteller gefunden: nVidia. Aber welche Graka denn nun genau? Was zur Hölle ist bitte "shared Memory" oder "TurboCache" oder "HyperMemory" ????

Welcher Prozessor ist besser??? AMD oder Intel ist die Grundsätzliche Frage... die mir bisher NIEMAND!!!! wirklich NIEMAND objektiv und Vorurteilsfrei beantworten konnte. Anscheinend ist dies wirklich nur eine Frage der Sympathie zu den einzelnen Herstellern. Aber das will ich nicht glauben und deswegen forsche ich weiter in den Unendlichkeiten des WorldWideWeb.

Und zu guter Letzt ist dann noch die Frage nach dem Betriebssystem: "Windows" schreien jetzt bestimmt die meisten ... Jaaaha! Aaaaber! Es gibt seit kurzem ein neues System von Windows auf dem Markt welches sich "Vista" schimpft und XP in der nächsten Zeit ablösen soll.

Großartig!!! Lässt man sich nun auf die Neuerung ein und riskiert damit ständig Updates runter zu laden um die Kinderkrankheiten des Systems auszubessern? Wie kompatibel ist das neue System zu Altbewärtem? Wie schnell richten sich andere auf "Vista" ein? Ist der Speicherverbrauch wirklich um so vieles höher?

Das Ganze könnte man sich sparen, indem man einfach XP auf den Rechner knallt und weiß, dass zwar für den Moment alles gut ist, aber in Gefahr läuft, dass in einem Jahr der Support für XP eingestellt und nur noch "Vista" unterstützt wird, man dann sowieso auf das neue System umsteigt und nochmal Geld wegwirft.

Irgendwie alles gar nicht so einfach.

HILFEEEE!!!

24.4.07 15:10


Denkblockade

Denkblockade 

Ich hab so vieles in meinem Kopf.... so viele Ideen.

Mein Notiz-Block ist vollgeschrieben mit irgendwelchen Stichwörten, Satzzeilen und Themen... aber ich komme irgendwie nicht mehr dazu das alles zusammen zu fassen und richtig nieder zu schreiben.

Das nennt man dann glaube ich Denkblockade.

Mir spukt immer ~Abschied~ von Goethe im Kopf rum. Genau sagen warum kann ich leider nicht.

Zu lieblich ist's, ein Wort zu brechen,

Zu schwer die wohlerkannte Pflicht,

Und leider kann man nichts versprechen,

Was unserm Herzen widerspricht.

Du übst die alten Zauberlieder,

Du lockst ihn, der kaum ruhig war,

Zum Schaukelkahn der süßen Torheit wieder,

Erneust, verdoppelst die Gefahr.

Was suchst du mir dich zu verstecken!

Sei offen, flieh' nicht meinen Blick!

Früh oder spät mußt' ich's entdecken,

Und hier hast du dein Wort zurück.

Was ich gesollt, hab' ich vollendet;

Durch mich sei dir von nun an nichts verwehrt;

Allein verzeih' dem Freund, der sich nun von dir wendet

Und still in sich zurückekehrt

Ich habe in letzter Zeit viele wirre und noch viel mehr Albträume... Dabei geht es mir gut!!! Mein Job entwickelt sich prächtig. Gerade Freitag hab ich die Bestätigung für neue Projekte bekommen. Mit Frank läuft alles super!!! Die Zickereien zwischendurch gehen mehr auf mein als auf sein Konto. Seit letztem Donnerstag wird wieder Stockkampf trainiert...und dies auch relativ erfolgreich. Und auch sonst sollte ich mich nicht beschweren.

Aber warum bin ich dann zeitweise so unglücklich und schwermütig - Wenn doch alles gut ist?  Warum mach ich mir das Leben selber schwer - Wenn doch alles gut ist?

Liegt es nur in meiner oder auch in der Natur der anderen sich nie mit dem zufrieden zu geben was man hat? Immer an irgendetwas herum zu nörgeln und nach anderem, neuen Ausschau zu halten?

Veränderung ist ein großer Teil im Leben ... aber man muss doch nicht so krampfhaft danach suchen.

 

23.4.07 10:02


Vorurteile und alte Laster

Vorurteile  und alte Laster 

Es ist für mich immer wieder erstaunlich genauso wie erschreckend, welches Bild ich in meiner Vergangenheit doch bei einigen hinterlassen haben muss. …

Denn noch immer versuchen diverse Ehemalige auf die selbe plumpe Art und Weise bei mir zu landen und mich ins Bett zu bekommen wie vorher - Obwohl sie sehr wohl wissen, dass ich in festen Händen bin und keinerlei Interesse an derartigen Vergnügungen habe.

Warum ist es für sie so schwer zu verstehen, dass ich das, was ich jetzt habe, auf keinen Fall für irgendeinen ONS aufs Spiel setzen will? 

Erschreckend ist dabei im Übrigen nicht die Tatsache, dass sie es versuchen, sondern viel mehr der Fakt, dass sie fest davon ausgehen es bei mir auch zu schaffen. Und im Falle des "Versagens" kriechen sie dann auch noch schmollend in ihre Löcher zurück und werfen Sätze wie "Nur weil die Katze an der kurzen Leine ist, heißt das ja noch lange nicht, dass sie sich nicht bewegen will".

Warum sind Menschen, und in diesem Fall insbesondere Männer, im Glauben, dass, wenn eine Person eine gewisse Zeit offen für allerlei ... körperliches ist, sie dieses auch in Zukunft ohne weitere Probleme ist? Können -  besser gesagt - Dürfen Menschen sich denn nicht ändern? Woran liegt diese "Festgefahrenheit"? Ist das der stupide, stumpfe Trieb der in jedem von uns lauert und nur bei manchen auf so steinzeitliche Art ausbricht?

Ich habe immer gedacht, dass ich zumindest ein gewisses Maß an Klasse an den Tag lege. ... nur leider ist mir jetzt bewusst geworden, wie billig ich letztendlich doch war.

17.4.07 10:02


Blödsinn am Freitag ^^

Langeweile im Büro... das Ergebnis? Tests auf www.tickle.com gemacht... *g*  

  

  

  

Oh-oh, die Männer in weiß haben uns verraten, dass Sie einen leichten Dachschaden haben!

Leichter Dachschaden

Es passiert wahrscheinlich nicht allzu oft, aber wenn Sie mal durchknallen, dann richtig. Wir würden nicht so weit gehen, und Sie als bescheuert bezeichnen, aber ein leichter Hauch von Blödsinn findet sich auch bei Ihnen! Normalerweise sind Sie beispielhaft anständig, aber auch Sie sind für Ihre wahnsinnigen Momente bekannt. Deshalb sind die Menschen um Sie herum auch so erfreut, wenn Sie bei einer Gelegenheit auch mal etwas Verrücktes sagen oder tun. In der Regel halten Sie Ihre Gefühle und Ihre Reaktionen unter Kontrolle – so gehen Sie sicher, dass Ihre innere Waage gut in Richtung „mental gesund" ausschlägt. Manchmal aber tut es einfach gut, sich seiner emotionalen Seite zu widmen. Zuverlässig oder verlässlich zu sein ist eine Sache; Vorhersagbar zu sein eine andere. Also machen Sie heute mal früher Feierabend und lassen Sie Drachen steigen oder chartern Sie ein Flugzeug, das den Namen Ihres Partners in die Luft schreibt. Oder gehen Sie nackt baden im Januar. Machen Sie Platz in Ihrem Leben für die eine oder andere Verrücktheit und glauben Sie uns – Sie werden eine Menge Spaß haben.

Sie sind der ideale Typ für Sex mit mehreren Partnern!

Cool bleiben! Wir haben zwar herausgefunden, dass die Aussicht, Ihr Bett mit mehr als einem Menschen zu teilen nicht unbedingt ganz oben auf der Liste Ihrer erotischen Fantasien steht. Auf der anderen Seite sind Sie aber ganz offensichtlich ein überaus geselliger Mensch, der sich gerne in einer Gruppe von Leuten entspannt, warum also nicht einen Schritt weiter gehen? Sie könnten dabei nicht nur Tipps und Techniken teilen, sondern ganze Körperregionen, und danach - wenn sich die erste Aufregung gelegt hat, z.B. wenn der eine oder andere eingeschlafen ist - sich jemand findet, mit dem man eine gemütliche Plauderstunde einlegen kann.

Offensichtlich ist das eine Phantasie, die nicht ganz ohne Risiko im eigenen Sex-Leben umgesetzt werden kann, vor allem weil Sie oder Ihr Partner die zusätzlichen Personen zu sehr zu schätzen könnten. Ein guter Kompromiss wäre, mit einem anderen Paar ein Zwei-Bett-Zimmer zu belegen, so dass sie eher beobachten anstatt zu berühren. Falls sich das nicht umsetzen lässt, kann man immer noch mit einem Erotikfilm vor dem Fernseher experimentieren!

Sie sind äußerst wählerisch, was Mr. Right angeht!

Wählerisch

Sie gehören zu den Menschen, die wie geschaffen sind für die Ehe, aber das bedeutet noch lange nicht, dass Sie sich von jedem Typen beeindrucken lassen, der mit einem Brillantring unter Ihrer Nase rumwedelt. Sie haben das Zeug dazu, ins kalte Wasser der Ehe zu springen und würden jeglicher Versuchung widerstehen, rauszuklettern und sich abzutrocknen, falls das Wasser zu kalt wird. Sie haben wenige sexuell motivierte Gründe, der Ehe aus dem Wege zu gehen. Der Reiz eines neuen Partners verblasst vor der Vorstellung einer wirklich intimen, lebenslangen Beziehung. Herzlichen Glückwunsch! Sie haben die Stärke und Selbstsicherheit um zu entscheiden, was gut ist für Sie!

Wir haben Ihre Antworten sorgfältig mit unserer wissenschaftlichen Formal verglichen und in Einklang mit dem Venuskalender gebracht. Wir können vorhersagen, dass Sie Ihr Brautkleid wählen, sobald der richtige Kerl seine Aufwartung macht. Und das könnte früher geschehen, als Sie denken…

23.3.07 10:53


Derzeit gibt es nichts spektakuläres zu berichten.

Ich bin müde und überarbeitet. Donnerstag und Freitag hab ich mal zwei Tage frei - zwangsfrei - und am WE ist mal kein Markt.

Was will man mehr?

Hm... nen bisserl Sonnenschein wär nicht schlecht, dann kann ich mich mit nem Cocktail aufs Dach legen und nen bisserl Raggae hören.

... okay. Schlechte idee.

Und überhaupt: Sonne wird überbewertet! Jawoll ja.

...

so wirr das hier auch klingen mag, ich hab alle Sinne beisammen und es geht mir eigentlich ganz gut.

Freitag  könnte man sich, der guten alten Zeiten wegen, mal wieder in Richtung Kiez und der Grossen Freiheit machen... GSN ist ja wieder und auch wenn ich die Veranstaltung als solche nicht sonderlich schätze trifft man dort immer wieder die Menschen, die man schon das ganze Jahr vermisst. Großraum-Diskotheken Ahoij!  

Samstag werde ich mich wohl mal wieder ins Kir in Hamburg trollen. Mal sehen, ob sich in den letzten Wochen etwas verändert hat. Wenn nicht ... hm ... auch gut! :D Dann wusste ich wenigstens, was mich erwartet. Vielleicht bekomme ich ja tatsächlich auch mal meinen Mann dazu überredet, dass er seinen Allerwertesten hochschwingt und mich begleitet?

Okay... auch das ist wohl eher Wunschdenken. Olle Couchpotatoe!

Wie dem auch sei. Ich will zappeln gehen!

Kommt wer mit? *plinker*

28.2.07 13:26


Von Goethe

Dem aufgehenden Vollmonde

              Willst du mich sogleich verlassen?
Warst im Augenblick so nah!
Dich umfinstern Wolkenmassen
Und nun bist du gar nicht da.

Doch du fühlst, wie ich betrübt bin,
Blickt dein Rand herauf als Stern!
Zeugest mir, daß ich geliebt bin,
Sei das Liebchen noch so fern.

So hinan denn! hell und heller,
Reiner Bahn, in voller Pracht!
Schlägt mein Herz auch schmerzlich schneller,
Überselig ist die Nacht.

Entschuldigung

       

Du verklagest das Weib, sie schwanke von Einem zum Andern!
    Tadle sie nicht, sie sucht einen beständigen Mann.

Erinnerung

        Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah,
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.

Mignon

        Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß, was ich leide!
Allein und abgetrennt
Von aller Freude,
Seh ich ans Firmament
Nach jener Seite.
Ach, der mich liebt und kennt,
Ist in der Weite.
Es schwindelt mir, es brennt
Mein Eingeweide.
Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß, was ich leide!

Nähe des Geliebten

        Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
        Vom Meere strahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
        In Quellen malt.

Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
        Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
        Der Wandrer bebt.

Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
        Die Welle steigt.
Im stillen Haine geh ich oft zu lauschen,
        Wenn alles schweigt.

Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne,
        Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
        O wärst du da!

Nähe

            Wie du mir oft, geliebtes Kind,
Ich weiß nicht wie, so fremde bist!
Wenn wir im Schwarm der vielen Menschen sind,
Das schlägt mir alle Freude nieder.
Doch ja, wenn alles still und finster um uns ist,
Erkenn ich dich an deinen Küssen wieder.

Rastlose Liebe

      Dem Schnee, dem Regen,
Dem Wind entgegen,
Im Dampf der Klüfte,
Durch Nebeldüfte,
Immer zu! Immer zu!
Ohne Rast und Ruh!

Lieber durch Leiden
Möcht ich mich schlagen,
Als so viel Freuden
Des Lebens ertragen.
Alle das Neigen
Von Herzen zu Herzen,
Ach, wie so eigen
Schaffet das Schmerzen!

Wie soll ich fliehen?
Wälderwärts ziehen?
Alles vergebens!
Krone des Lebens,
Glück ohne Ruh,
Liebe, bist du!

Sehnsucht (1770)

Dies wird die letzte Trän' nicht sein,
Die glühend Herz aufquillet,
Das mit unsäglich neuer Pein
Sich schmerzvermehrend stillet.

Oh! laß doch immer hier und dort
Mich ewig Liebe fühlen,
Und möcht' der Schmerz auch also fort
Durch Nerv' und Ader wühlen.

Könnt' ich doch ausgefüllt einmal
Von dir, o Ew'ger, werden -
Ach, diese lange, tiefe Qual,
Wie dauert sie auf Erden!

Trost in Tränen

        Wie kommts, daß du so traurig bist,
Da alles froh erscheint?
Man sieht dirs an den Augen an,
Gewiß, du hast geweint.

»Und hab ich einsam auch geweint,
So ists mein eigner Schmerz,
Und Tränen fließen gar so süß,
Erleichtern mir das Herz.«

Die frohen Freunde laden dich,
O komm an unsre Brust!
Und was du auch verloren hast,
Vertraue den Verlust.

»Ihr lärmt und rauscht und ahnet nicht,
Was mich, den Armen quält.
Ach nein, verloren hab ichs nicht,
So sehr es mir auch fehlt.«

So raffe denn dich eilig auf,
Du bist ein junges Blut.
In deinen Jahren hat man Kraft
Und zum Erwerben Mut.

»Ach nein, erwerben kann ichs nicht,
Es steht mir gar zu fern.
Es weilt so hoch, es blinkt so schön,
Wie droben jener Stern.«

Die Sterne, die begehrt man nicht,
Man freut sich ihrer Pracht,
Und mit Entzücken blickt man auf
In jeder heitern Nacht.

»Und mit Entzücken blick ich auf,
So manchen lieben Tag;
Verweinen laßt die Nächte mich,
Solang ich weinen mag.«

Vergeblich

   

Erinnr' ich mich doch spät und früh
Des lieblichsten Gesichts;
Sie denkt an mich, ich denk' an sie,
Und Beiden hilft es nichts.

4.9.06 17:27


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